Biber

Seit einigen Jahren ist der Schwarzbach mit seinen angrenzenden Entwässerungsgräben in der Nähe von Battaune ein bevorzugtes Revier des Bibers. Der Biber kann bis zu 40kg schwer und bis zu einem Meter hoch werden, wenn er aufgerichtet auf seinem breiten und flachen Schwanz (der Kelle) sitzt, die ihm auch als Steuer- und Schwimmflosse dient. Um ein Nest im Fluss oder einen sogenannten Damm bauen zu können, verwenden Biber viel Holz und Reisig. Biber sind nachtaktive Tiere und können in wenigen Minuten einen schwachen Baum fällen. Er kann gut schwimmen - man sieht nur seinen Kopf und ein Stück seines Rückens aus dem Wasser ragen. Der Biber ist fast ständig mit dem Hausbau beschäftigt. Der Eingang soll immer unter Wasser liegen und die eigentliche Höhle im Trockenen. Steigt nun der Wasserspiegel an, so besteht die Gefahr, dass der Wohnraum überflutet wird.Sinkt der Wasserspiegel, so könnte der Eingang im Freien liegen. Dies verhindert der Biber mit seinen Dämmen. Sie fällen Bäume und tragen sie schwimmend an die gewünschten Stellen. Diese Bäume rammen sie unter Wasser in den Grund und schließen mit Steinen, Sand und Schlamm ab. Sie können bis zu 15min lang tauchen - so ist das kein Problem für sie!Im Laufe der Generatíonen werden die Dämme immer höher und breiter - die Biber restaurieren ständig! Der Biber lebt von der Rinde seiner gefällten Bäume. Im Winter zehren sie tauchend von einem Vorrat in den Schlammgrund gesteckter Zweige, ohne Winterschlaf zu halten.

Umgebung Armeebrücke
Birke mit knapp 30cm Stammdurchmesser
 
 
Das Biberweibchen gebiert nach einer 105-107 tägigen Tragezeit 2-3 Junge. Diese können bereits sehen, haben schon Fell und lernen sehr bald schwimmen und tauchen.
Natürlich ist der Biber nicht jedermanns Freund. Er richtet große Schäden am Baumbestand an, durch seine unterirdischen Bauten brechen sich Rinder die Beine, die von ihm überfluteten Wiesen versumpfen.
Biberdamm